Ein Zeichen aus dem Bereich Tiere, Kategorie Boden.
Das braune oder graue Nashorn gehört zu den wild lebenden Unpaarhufern und wird auch Rhinozeros genannt. Es ist nach den Elefanten das zweitgrößte Landsäugetier. Verwandt zum Nashorn sind Pferde und Tapire.
Das Nashorn gehörte früher zu den vielfältigsten und erfolgreichsten Säugetieren. Seine Geschichte lässt sich fünfzig Millionen Jahre zurückverfolgen. Heute gibt es nur noch fünf der beeindruckenden Arten.
Das scheue Nashorn hat kurze Beine mit drei Zehen, einen kräftigen Körper und einen großen Kopf mit stark reduziertem Gebiss. Seine Wahrzeichen sind ein Horn oder zwei Hörner auf der Nase. An den Augenlidern, Ohren und am Schwanz wachsen schwarze, borstige Haare. Ansonsten ist die dicke Haut haarlos.
Der ausgeprägte Geruchssinn und das sehr gute Gehör gleichen das geringe Sehvermögen des Nashorns aus. Es kann abrupt die Richtung wechseln.
Das Nashorn lebt in eng definierten, mit Kot und Urin markierten Revieren mit Wasserstellen. Die Männchen sind Einzelgänger, während die Weibchen mit ihren Jungtieren in kleinen Gruppen zusammen sind. Vor der Paarung gibt es Rivalenkämpfe.
Tagsüber schläft das Nashorn die meiste Zeit oder suhlt sich zur Abkühlung und Reinigung im Schlamm. Ab der Dämmerung fängt es an, mit seinen Backenzähnen vor allem Gras zu fressen.
Auf dem Nashorn sitzen Madenhacker und Kuhreiher, die das Nashorn von Parasiten befreien und bei Gefahr laut rufen. Junge Nashörner haben als Feinde Großkatzen, Hyänen und Wildhunde. Beim ausgewachsenen Nashorn ist nur der Mensch eine Bedrohung, da das Horn sehr begehrt ist. Zudem vernichtet der Mensch zu viel Lebensraum des Nashorns.
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